Mann stiehlt Kirschblüten von der Regierungszentrale in Đà Lạt
Ein schockierender Vorfall in der Regierungszentrale von Đà Lạt
In den frühen Morgenstunden des 5. Februar 2026 erlebten die Bewohner der Quang Trung Straße in Đà Lạt eine bizarre Szene: Ein Mann betrat das Gelände der Provinzregierung von Lâm Đồng (gelegen in der Quang Trung Straße 1) und begann, Äste von Kirschblüten abzuschneiden, sie auf ein Auto zu laden und fortzufahren. Der Vorfall, der von Anwesenden auf ihren Handys festgehalten wurde, rief Empörung bei den Einwohnern hervor, die Kirschblütenbäume schon lange als Symbol von Đà Lạts Schönheit und kultureller Identität schätzen.
Laut Tuổi Trẻ war der Mann, dessen Identität noch unbekannt ist, zusammen mit einer anderen Person dabei, Äste von dem Baum abzuschneiden, der von der Gemeinschaft sorgfältig gepflegt wurde. Die Kirschblütenbäume, ein Wahrzeichen der Frühjahrslandschaft Đà Lạts, werden von der Stadtverwaltung und den Bürgern gepflegt als Teil der Bemühungen der Stadt, ihre Stadtlandschaft zu verschönern und den Tourismus zu fördern.
"Diese Bäume sind nicht nur Pflanzen; sie sind ein Teil unseres Erbes und ein Symbol für Đà Lạts Charme," sagte eine lokale Bewohnerin, die anonym bleiben möchte. "Es ist herzzerreißend zu sehen, dass jemand sie ohne Rücksicht auf die Gemeinschaft oder die Umwelt nimmt."
Der Vorfall hat die Diskussion über den Schutz von Đà Lạts natürlichen und kulturellen Vermögenswerten neu entfacht. Kirschblüten sind seit langem der Mittelpunkt des jährlichen Đà Lạt Kirschblütenfestivals, das jedes Jahr tausende Besucher anzieht. In diesem Jahr findet das Festival voraussichtlich Anfang 2026 statt, mit Veranstaltungen entlang großer Straßen wie Trần Hưng Đạo und rund um Hồ Xuân Hương.
Die Behörden haben zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen und die Öffentlichkeit aufgefordert, verdächtige Aktivitäten zu melden. Für die Einwohner sind Kirschblütenbäume mehr als nur eine saisonale Attraktion — sie sind ein Stück von Đà Lạts Seele.
Während die Stadt ihre jährliche Feier vorbereitet, dient dieser Vorfall als Erinnerung an das zarte Gleichgewicht zwischen dem Schutz natürlicher Schönheit und den Herausforderungen des städtischen Lebens.