Erdrutschrisiken am Prenn Pass bleiben trotz Reparaturen bestehen
Anhaltende Sicherheitsbedenken am Haupteingang von Đà Lạt
Der malerische Prenn Pass, unser geliebtes Tor nach Đà Lạt, birgt weiterhin Erdrutschrisiken, obwohl Reparaturarbeiten durchgeführt wurden, wie eine Untersuchung der Thanh Niên am 18. März zeigt.
Während die Behörden erfolgreich Trümmer von früheren Erdrutschen beseitigt und den Verkehr wiederhergestellt haben, stellen mehrere Abschnitte der Bergstrecke weiterhin erhebliche Gefahren dar, besonders während der sich nähernden Regenzeit. Das problematischste Gebiet liegt bei Km225+300 der Nationalstraße 20, wo instabile Hänge drohen, Felsen, Erde und Bäume auf die Straße darunter zu stürzen.
Aktuelle Vorfälle zeigen die Verwundbarkeit
Einheimische Fahrer, die regelmäßig die Route Đà Lạt-Ho Chi Minh City befahren, berichten, dass Niederschläge in der frühen Märzwoche bereits Erdrutsche im kritischen Abschnitt Km225+300 ausgelöst haben. Die Behörden reagierten schnell, indem sie die gefallenen Trümmer beseitigten, um den Verkehr aufrechtzuerhalten.
Dieser Ort ist für unsere Berggemeinschaft zu einem vertrauten Problempunkt geworden. Nach Angaben der Thanh Niên erlebte dieselbe Gegend einen schweren Erdrutsch am 4. Dezember 2025, als Felsen, Erde und Bäume am helllichten Tag herabstürzten und den Prenn Pass vollständig sperrten und Reisende stranded ließen.
Gefährliche Kiefern verstärken die Gefahr
Besonders besorgniserregend sind die zahlreichen Kiefern, die an den Straßenhängen precär haften. Diese "hängenden" Bäume stellen eine unmittelbare Bedrohung dar und können ohne Vorwarnung auf die Autobahn fallen. Für diejenigen unter uns, die diese Route täglich überqueren, um zum Hochplateau zu gelangen, dienen diese instabilen Riesen als ständige Erinnerung an die Unberechenbarkeit der Natur.
Auswirkungen auf die Gemeinschaft
Als Hauptverbindung von Đà Lạt zu den Tiefländern ist der Prenn Pass für unsere tourismusabhängige Wirtschaft von wesentlicher Bedeutung. Jede Unterbrechung beeinträchtigt nicht nur die Tausende von Besuchern, die in unsere Blumenstadt aufsteigen, sondern auch lokale Unternehmen, die auf reibungslose Verkehrsanbindungen angewiesen sind.
Mit der herannahenden Regenzeit müssen Einwohner und Behörden wachsam bleiben gegenüber diesen anhaltenden geologischen Gefahren, die die Lebensader unserer Berggemeinschaft bedrohen.